Verschiedene Stärken und Dosierungen von Viagra.

Die verschiedenen Stärken von Sildenafil und ihr sinnvoller, ärztlich gesteuerter Einsatz.

Die Dosierung von Viagra (Sildenafil) reicht üblicherweise von 25 mg über 50 mg bis 100 mg pro Tablette. Die Standarddosis liegt bei 50 mg, die je nach Wirkung und Verträglichkeit angepasst wird. Eine höhere Dosis bedeutet nicht automatisch bessere Ergebnisse, sondern oft nur mehr Nebenwirkungen. Dieser Artikel erklärt die verschiedenen Stärken und ihren sinnvollen Einsatz.

Er gehört in unsere Rubrik zu Lösungen bei sexueller Dysfunktion.

Welche Stärken gibt es?

Sildenafil wird meist in drei Stärken angeboten: 25 mg, 50 mg und 100 mg. Welche Stärke passt, hängt von Wirkung, Verträglichkeit, Alter und Begleiterkrankungen ab. Der Arzt beginnt häufig mit 50 mg und justiert nach.

Stärke Typischer Einsatz
25 mg Einstieg, ältere Patienten, empfindliche Reaktion
50 mg Standarddosis
100 mg bei unzureichender Wirkung von 50 mg

Wie wird die Dosis angepasst?

Wirkt 50 mg gut und ist verträglich, bleibt es dabei. Reicht die Wirkung nicht, kann auf 100 mg erhöht werden; treten Nebenwirkungen auf, wird auf 25 mg reduziert. Mehr als eine Tablette pro Tag ist nicht vorgesehen. Diese Feinjustierung gehört in ärztliche Hände.

Bringt mehr Dosis mehr Wirkung?

Nur bis zu einem gewissen Punkt. Über die maximale empfohlene Dosis hinaus steigt vor allem das Risiko für Kopfschmerzen, Gesichtsrötung oder Sehstörungen, nicht der Nutzen. „Viel hilft viel" gilt hier ausdrücklich nicht.

Was beeinflusst die Wirkung noch?

Eine fettreiche Mahlzeit verzögert die Aufnahme, Alkohol kann die Erektion erschweren. Wichtig ist außerdem: Sildenafil wirkt nur bei sexueller Erregung. Welche Medikamente sonst infrage kommen und ob Viagra rezeptfrei ist, behandeln eigene Beiträge.

Warum man Tabletten nicht teilen sollte

Manche Männer kommen auf die Idee, eine 100-mg-Tablette zu halbieren, um Geld zu sparen oder eine Zwischendosis zu erreichen. Davon ist ohne ärztliche Rücksprache abzuraten: Die Wirkstoffverteilung ist nicht bei jeder Tablette gleichmäßig, und das Teilen kann zu ungenauen Dosen führen. Wer eine andere Stärke braucht, sollte sie sich verschreiben lassen, statt zu improvisieren. Auch das eigenmächtige Mischen verschiedener Präparate ist riskant. Die passende Stärke gehört in die Hand des Arztes, der Wirkung und Verträglichkeit gemeinsam mit dem Patienten austariert.

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Häufige Fragen

Welche Dosis ist die richtige?
Meist startet man mit 50 mg und passt nach Wirkung und Verträglichkeit an – das entscheidet der Arzt.
Ist 100 mg besser als 50 mg?
Nicht grundsätzlich. Eine höhere Dosis erhöht vor allem das Nebenwirkungsrisiko, nicht zwingend die Wirkung.
Wie oft darf man es einnehmen?
In der Regel höchstens einmal täglich; mehr ist nicht vorgesehen.